- AutorIn
- Dr.-Ing. Klaudiusz Holeczek watttron GmbH, Freital
- Ronald Claus von Nordheimwatttron GmbH, Freital
- Dr.-Ing. Sascha Bachwatttron GmbH, Freital
- Titel
- FIT für die Verbannung von PFAS – Kunststoffreduktion und alternative Verpackungslösungen
- Zitierfähige Url:
- https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:14-qucosa2-987318
- Konferenz
- VVD 2024 - Verarbeitungsmaschinen und Verpackungstechnik. Dresden / Radebeul, 21./22. März .2024
- Quellenangabe
- VVD 2024 - Verarbeitungsmaschinen und Verpackungstechnik
Herausgeber: Technische Universität Dresden
Erscheinungsort: Dresden
Erscheinungsjahr: 2024
Seiten: 277-286 - Erstveröffentlichung
- 2024
- DOI
- https://doi.org/10.25368/2025.304
- Abstract (DE)
- PFAS oder per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen sind eine Gruppe von synthetischen Chemikalien, die seit den 1940er Jahren in verschiedenen Branchen weltweit eingesetzt werden. Aufgrund ihrer extrem langen Dekompositionszeiten werden sie als „ewige Chemikalien“ bezeichnet. Zusätzlich wurden PFAS mit nachteiligen gesundheitlichen Auswirkungen in Verbindung gebracht, was zu wachsender Besorgnis und regulatorischen Maßnahmen geführt hat /SAFP2023/. Bis zum Jahr 2024 haben mehrere US-Bundesstaaten Gesetze erlassen, um die Verwendung von PFAS in verschiedenen Produkten zu verbieten oder einzuschränken /SAF2023, TART2023, GUY2023. Minnesota hat ein umfassendes Gesetz verabschiedet, das alle nicht notwendigen Verwendungen von PFAS bis 2032 verbietet, wobei die ersten Einschränkungen bereits 2025 in Kraft treten /PCA2023/. New York hat Gesetze erlassen, die die Verwendung von PFAS in Lebensmittelverpackungen ab dem 31. Dezember 2022 einschränken /DEC2023/. Insgesamt haben 11 US-Bundesstaaten Gesetze auf den Weg gebracht, die die Verwendung von PFAS in Lebensmittelverpackungen verbieten oder einschränken /BAU2022/. International hat die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) ebenfalls Maßnahmen ergriffen, um PFAS einzuschränken. Zum Beispiel wurde PFOA1 seit Juli 2020 gemäß der POP2-Verordnung verboten /ECHA2023/. Am 7. Februar 2023 reichten fünf europäischen Länder den Vorschlag zur generellen Einschränkung von PFAS in der EU ein, der darauf ab- zielt, die Verwendung und Herstellung aller PFAS-Chemikalien gemäß der OECD-Definition zu verbieten /SCO2023/. Es gibt jedoch Diskussionen über die Komplexität der Verwaltung eines Verbots von PFAS in Europa, und einige Unternehmen mögen hoffen, dass die vorgeschlagene Gesetzgebung ganz fallen gelassen wird, weil sie zu kompliziert und schwer umsetzbar ist.
- Freie Schlagwörter (DE)
- Verarbeitungsmaschinen, Verpackungstechnik, PFAS, Alternativen
- Publizierende Institution
- Technische Universität Dresden, Dresden
- Version / Begutachtungsstatus
- aktualisierte Version
- URN Qucosa
- urn:nbn:de:bsz:14-qucosa2-987318
- Veröffentlichungsdatum Qucosa
- 25.08.2025
- Dokumenttyp
- Konferenzbeitrag
- Sprache des Dokumentes
- Deutsch
- Lizenz / Rechtehinweis