- AutorIn
- Dr. med. Annabell Hampel
- Titel
- Charakterisierung des pädiatrischen Long/Post-COVID-Syndroms
- Zitierfähige Url:
- https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:14-qucosa2-972979
- Erstveröffentlichung
- 2025
- Datum der Einreichung
- 24.05.2024
- Datum der Verteidigung
- 04.02.2025
- Abstract (DE)
- Das Long/Post-COVID-Syndrom beschreibt die langfristigen gesundheitlichen Folgen nach einer SARS-CoV-2-Infektion. Die Forschungslage bezüglich dieser jungen medizinischen Entität aktualisiert sich fortwährend, jedoch zeigt sich die Evidenz für die pädiatrische Manifestation limitiert bei heterogener Datenlage. Eine umfassende, einheitliche Charakterisierung des (pädiatrischen) Long/Post-COVID-Syndroms ist derzeit nicht möglich. Das Ziel dieser Arbeit besteht in der Beschreibung klinischer Fälle, um die Datenlage des aktuellen Forschungsstands zu erweitern. In diesem Forschungsrahmen wurden das Symptommuster der Kohorte erfasst; Risikofaktoren für die Ausprägung des Syndroms evaluiert; die Beeinträchtigung durch das Syndrom definiert; der zeitliche Verlauf des Syndroms untersucht sowie Therapieoptionen analysiert. Die Datenerhebung erfolgte anhand des Patientenstamms der „Post / Long Covid Ambulanz“ der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus in Dresden. Das Long/Post-COVID-Syndrom konnte anhand der pädiatrischen Kohorte charakterisiert werden. In Übereinstimmung zur Literatur zeigte sich der individuell variierende, multisymptomatische Charakter des Syndroms. Nach vergleichender Literaturrecherche muss das Fehlen allgemeingültiger Risikofaktoren betont werden. Bei der Betrachtung der Belastungsschwere verdeutlichte sich die interindividuelle Vulnerabilität. Nachsorge sollte ein wesentlicher Bestandteil der ärztlichen Versorgung sein. Derzeit wird eine ganzheitliche, multidisziplinäre Therapie empfohlen. Nach Literaturrecherche bleibt zusammenzufassen, dass zukünftig weitere Forschungen basierend auf repräsentativen Stichproben durchgeführt werden sollten, um das Long/Post-COVID Syndrom, vor allem im Hinblick auf Kinder und Jugendliche, ganzheitlich zu definieren.
- Freie Schlagwörter (DE)
- long covid, post covid, Kinder, Jugendliche
- Freie Schlagwörter (EN)
- long covid, post covid, children, adolescents
- Klassifikation (DDC)
- 610
- Klassifikation (RVK)
- YD 1824
- GutachterIn
- Prof. Dr. Veit Roessner
- Prof. Dr. Maja von der Hagen
- Den akademischen Grad verleihende / prüfende Institution
- Technische Universität Dresden, Dresden
- Version / Begutachtungsstatus
- publizierte Version / Verlagsversion
- URN Qucosa
- urn:nbn:de:bsz:14-qucosa2-972979
- Veröffentlichungsdatum Qucosa
- 28.05.2025
- Dokumenttyp
- Dissertation
- Sprache des Dokumentes
- Deutsch
- Lizenz / Rechtehinweis
CC BY-SA 4.0- Inhaltsverzeichnis
I. Abkürzungsverzeichnis II. Abbildungsverzeichnis III. Tabellenverzeichnis IV. Tabellenverzeichnis Anhang 1. Einleitung 1.1. SARS-CoV-2 1.2. COVID-19 1.3. Long/Post-COVID-Syndrom 1.3.1. Definition 1.3.2. Epidemiologie 1.3.3. Klinik 1.3.3.1. Long Pandemic-Syndrom 1.3.3.2. Beeinträchtigung und Belastungsschwere 1.3.3.3. Verlauf und Prognose 1.3.4. Diagnostik 1.3.5. Gegenstand aktueller Untersuchungen 1.3.5.1. Pathophysiologie 1.3.5.2. Risikopatienten/-patientinnen 1.3.5.3. Therapie 1.4. Motivation der Arbeit 1.4.1. Problemstellung 1.4.2. Zielsetzung 1.4.3. Fragestellung und Hypothesen 2. Material und Methoden 2.1. Rekrutierung und Charakterisierung der Stichprobe 2.2. Ablauf und Umsetzung der Studie 2.2.1. Hypothesenentwicklung und Studiendesign 2.2.2. Studienrahmen 2.2.3. Ein- und Ausschlusskriterien 2.2.3.1. Anwendung der aktuellen Definitionen 2.2.4. Datenerhebung und Literaturrecherche 2.3. Statistische Datenanalyse 2.3.1. Entwicklung des Scoring-Systems 3. Ergebnisse 3.1. Deskriptive Statistik – Charakterisierung der Stichprobe 3.2. Auswertung Hypothese 1 – Evaluation von Risikofaktoren 3.2.1. Risikofaktoren in der Eigenanamnese 3.2.2. Risikofaktoren in der Symptomanamnese 3.2.3. Risikofaktoren in der Erkrankungsanamnese 3.2.4. Korrelationsanalyse von Risikofaktoren 3.3. Auswertung Hypothese 2 – Bewertung der Symptombelastung 3.3.1. Ausprägung und individuelle Wahrnehmung 3.3.2. Einfluss von Faktoren aus der Anamnese 3.3.3. Assoziation zur Ausprägung des Long/Post-COVID-Syndroms 3.4. Auswertung Hypothese 3 – Symptomlast im zeitlichen Verlauf 3.4.1. Beurteilung des zeitlichen Verlaufs 3.4.2. Evaluation des zeitlichen Verlaufs einzelner Symptome 3.4.3. Auswertung Hypothese 3.1 – Einfluss einer durchgeführten Therapie 4. Diskussion 4.1. Symptommuster des Long/Post-COVID-Syndroms 4.2. Risikofaktoren in der Entwicklung des Long/Post-COVID-Syndroms 4.3. Beeinträchtigung durch das Long/Post-COVID-Syndrom 4.4. Zeitlicher Verlauf des Long/Post-COVID-Syndroms 4.5. Therapieoptionen des Long/Post-COVID-Syndroms 4.6. Limitationen der Arbeit 4.7. Fazit und Ausblick 5. Zusammenfassung 6. Summary 7. Literaturverzeichnis 8. Anhang 8.1. Ergänzungen Einleitung 8.1.1. Datenlage zum Long Pandemic-Syndrom 8.2. Ergänzungen Material und Methoden 8.2.1. Fallzahlplanung 8.2.2. Fragebogen Erstvorstellung 8.2.3. Fragebogen Verlaufsvorstellung 8.2.4. Differenzierung der Scores 8.2.5. Hinweise zur Datenauswertung 8.3. Ergänzungen Ergebnisse 8.3.1. Deskriptive Statistik – Charakterisierung der Stichprobe 8.3.1.1. Symptomhäufigkeiten 8.3.2. Hypothese 1 – Evaluation von Risikofaktoren 8.3.3. Hypothese 2 – Bewertung der Symptombelastung 8.3.4. Hypothese 3 – Symptomlast im zeitlichen Verlauf 8.4. Ergänzungen Diskussion 8.4.1. Auswahl weiterer Faktoren mit Assoziation zum Long/Post-COVID-Syndrom 9. Danksagung 10. Anlagen 10.1. Anlage 1: Erklärungen zur Eröffnung des Promotionsverfahrens 10.2. Anlage 2: Bestätigung über Einhaltung der aktuellen gesetzlichen Vorgaben