- AutorIn
- Prof. Dr.-lng. habil. Reinhard Pohl Technische Universität Dresden, Institut für Wasserbau und Technische Hydromechanik, Professur Technische Hydromechanik
- Titel
- Brücken aus wasserbaulicher Sicht
- Zitierfähige Url:
- https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:14-qucosa2-970493
- Konferenz
- 34. Dresdner Brückenbausymposium. Dresden, 19. und 20. März 2025
- Quellenangabe
- Tagungsband 34. Dresdner Brückenbausymposium
Herausgeber: Prof. Dr.-Ing. Steffen Marx
Erscheinungsort: Dresden
Verlag: Technische Universität Dresden
Erscheinungsjahr: 2025
Seiten: 87-98
ISSN: 1613-1169
ISBN: 978-3-86780-795-1 - Erstveröffentlichung
- 2025
- DOI
- https://doi.org/10.25368/2025.059
- Abstract (DE)
- Bei Hochwasserereignissen (u. a. an Müglitz 2002, Elbe 2013 und Ahr 2021) konnte verschiedentlich festgestellt werden, dass Brücken über Wasserläufen den Abfluss behindern und Überschwemmungen angrenzender Gebiete fördern oder verursachen, weil siez. B. zu kleine Durchlassquerschnitte aufwiesen, die durch Verklausung noch vermindert wurden. Grundsätzlich sollten Brücken und deren Rampen und Widerlager aus wasserbaulicher Sicht konstruktiv so ausgebildet werden, dass die Gerinnegeome trie und -beschaffenheit bei allen Abflüssen bis zum Bemessungsabfluss möglichst unbeeinflusst bleibt. Wie bei allen Bauwerken gibt es technische und wirtschaftliche Zielkonflikte. Vereinfacht dargestellt sind einerseits kurze Spannweiten, geringe Gradienten und ausreichende Konstruktionshöhen wünschenswert. Andererseits ist aus wasserbaulicher Sicht eine möglichst geringe Verbauung des Hochwasser Fließquerschnittes anzustreben. Das erfordert eine ausreichende Freibordhöhe unter der Brücke, möglichst wenige Pfeiler, möglichst keine Dämme quer zur Fließrichtung (z. B. für Brückenauffahrten) und keine in das Hochwasserprofil hineinreichenden Widerlager, was insgesamt zu größeren Spannweiten und Konstruktionshöhen und somit zu höheren Kosten führt. Vor diesem Hintergrund ist besonderes Augenmerk auf folgende Punkte zu legen: Be messungswasserstand und Abflussverhältnis se, Pfeilerstau, Widerlager, Überströmung von Brücken, Anschlussdämme, Sedimentbewegung, Krafteinwirkungen, Verklausung, hydraulische Modellversuche. Obwohl die Mehrzahl der angesprochenen Aspekte schon seit langem bekannt ist und in der Fachliteratur schon dargestellt wurde, zeigen sich bei Hochwasserereignissen wie z. B.2021 an der Ahr immer wie der diesbezügliche Defizite.
- Anderes Format
- 34. Dresdner Brückenbausymposium
Printausgabe des Tagungsbandes - Freie Schlagwörter (DE)
- Brückenbau, Instandhaltung, Neue Bauweisen, Brückenberechnung, Brückenplanung, Richtlinie, Normung, Brückenbaupraxis, Brückenbaugeschichte
- Freie Schlagwörter (EN)
- Bridge construction, maintenance, new construction methods, bridge calculation, bridge planning, guideline, standardization, bridge construction practice, bridge construction history
- Klassifikation (DDC)
- 624
- Klassifikation (RVK)
- ZI 6653
- Publizierende Institution
- Technische Hochschule Dresden, Dresden
- URN Qucosa
- urn:nbn:de:bsz:14-qucosa2-970493
- Veröffentlichungsdatum Qucosa
- 14.05.2025
- Dokumenttyp
- Konferenzbeitrag
- Sprache des Dokumentes
- Deutsch
- Lizenz / Rechtehinweis
CC BY 4.0