- AutorIn
- Henning Staar Hochschule für Polizei und öfentliche Verwaltung NRW
- Stefanie GoresHochschule für Polizei und öfentliche Verwaltung NRW
- Jochen Overbeck-GurtFachhochschule Südwestfalen
- Mandy Müller
- Titel
- „Nah dran trotz Distanz?“ – eine empirische Analyse der Voraussetzungen, des Erlebens und der Folgen medial vermittelter Emotionsarbeit in beruflichen Interaktionen
- Zitierfähige Url:
- https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:14-qucosa2-941328
- Konferenz
- Gemeinschaften in Neuen Medien. Dresden, 13.–15.09.2023
- Quellenangabe
- Inklusiv digital: Gemeinschaft offen gestalten Selbstbestimmte Teilhabe an der digitalen Transformation
Herausgeber: Thomas Köhler
Herausgeber: Eric Schoop
Herausgeber: Nina Kahnwald
Herausgeber: Ralph Sonntag
Erscheinungsort: Dresden
Verlag: TUDPress
Erscheinungsjahr: 2023
Seiten: 191-200
ISBN: 978-3-95908-537-3 - Erstveröffentlichung
- 2023
- DOI
- https://doi.org/10.25368/2024.285
- Abstract (DE)
- Digital Business & Administration E.3
- Aus Punkt 1 Einleitung: Beinahe jeder Mensch muss in seinem Arbeitsleben neben der eigentlichen Aufgabenerfüllung auch Arbeit auf emotionaler Ebene leisten, sei es nur mit den Kollegen, wenn es im Beruf keine externen Kontakte gibt (Rastetter, 2008). Vor allem bezieht sich diese Regulierung von Emotionen in beruflichen Interaktionen auf das Zeigen bestimmter Emotionen als Arbeitsanforderung, unabhängig von der tatsächlichen eigenen Gefühlslage als auch auf das Erzeugen von (positiven) Gefühlszuständen bei anderen Menschen (Zapf, 2002). Besonders die öffentliche Verwaltung wird in vielen Bereichen durch Bürgerkontakt und damit einem hohen Maß an so genannter Emotionsarbeit (Hochschild, 1983) bestimmt. Während das Konstrukt Emotionsarbeit sowie wesentliche Voraussetzungen, Einflussfaktoren und Wirkungen in „traditionellen“ face-to-face-Interaktionen als gut untersucht gelten können, ist hingegen die Verknüpfung mit aktuellen Veränderungen in der Arbeitswelt bis auf wenige Ausnahmen (z.B. im Bereich von Call-Center-Tätigkeiten) noch weniger erforscht (Çelikyay, 2020; Wegge, Van Dick & von Bernstorf, 2010). So treibt die Digitalisierung auch in deutschen Behörden die Arbeit mit der E-Akte voran. Diese aktuellen Entwicklungen der Arbeitswelt führen dazu, dass es notwendig wird, veränderte Anforderungen an die Emotionsarbeit der Mitarbeitenden und ggf. veränderte Auswirkungen zu untersuchen.
- Freie Schlagwörter (DE)
- Konferenz, GeNeMe 2023, Gemeinschaften in Neuen Medien, Inklusion, Digitale Transformation, Emotionsarbeit, Digitalisierung
- Freie Schlagwörter (EN)
- conference, GeNeMe 2023, communities in new media, Inclusion, digital transformation, emotional labour, digitisation
- Klassifikation (DDC)
- 330
- Klassifikation (RVK)
- QR 760
- Verlag
- TUDpress - Verlag der Wissenschaften, Dresden
- Sonstige beteiligte Institution
- Hochschule der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (HGU)
- Technische Universität Dresden, Center for Open Digital Innovation and Participation (CODIP)
- Technische Universität Dresden, Fakultät Wirtschaftswissenschaften
- Bildungsportal Sachsen GmbH, Chemnitz
- CampusM21 GmbH, München
- Gesellschaft der Freunde und Förderer der Technische Universität Dresden e.V., Dresden
- Gesellschaft der Freunde und Förderer der TU Dresden e.V., Dresden
- GWT – TUD Forschung und Innovation GmbH, Dresden
- Hochschule Stralsund (HOST), Stralsund
- Version / Begutachtungsstatus
- publizierte Version / Verlagsversion
- URN Qucosa
- urn:nbn:de:bsz:14-qucosa2-941328
- Veröffentlichungsdatum Qucosa
- 18.10.2024
- Dokumenttyp
- Konferenzbeitrag
- Sprache des Dokumentes
- Deutsch
- Lizenz / Rechtehinweis
CC BY 4.0