- AutorIn
- Dr. med. dent. Steffen Nagel
- Titel
- Einflüsse auf das Zahngesundheitswissen
- Zitierfähige Url:
- https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:14-qucosa2-941122
- Erstveröffentlichung
- 2024
- Datum der Einreichung
- 22.07.2024
- Datum der Verteidigung
- 23.01.2024
- Abstract (DE)
- Die vorliegende Arbeit untersucht verschiedene Einflüsse auf das Zahngesundheitswissen bei den Patienten. Für die Ermittlung von Informationen wurde als Untersuchungsmethode das schriftliche Interview mittels Fragebögen für die Patienten und für die Zahnärzte angewandt. Damit konnte ein Überblick über das aktuelle Zahngesundheitswissen und das damit verbundene Zahngesundheitsverhalten erreicht werden. Die Datenerhebung erfolgte auf freiwilliger Basis. Insgesamt konnten die Fragebögen von 510 Patienten aus 3 Zahnarztpraxen ausgewertet werden. Die Studie dient der Ermittlung möglicher Einflussfaktoren auf das Zahngesundheitswissen. Durch die Befragung sollte festgestellt werden, wo und bei welchen Bevölkerungsgruppen Informationsund Wissenslücken bestehen. Die Diskrepanz zwischen dem Gesundheitswissen und dem individuellen Gesundheitsverhalten galt es zu erkennen. Die Arbeit analysiert, in welcher Art und Weise die Zahnärzte und ihre Praxismitarbeiter ihre Patienten über ihren Zahngesundheitszustand informieren, um bei den Patienten eine Verbesserung der individuellen Mundhygienegewohnheiten zu erreichen. Durch geschickter, psychologischer Führung der Patienten, sollte der Zahnarzt der Initiator zum positiven Zahngesundheitsverhalten seiner Patienten werden. Die Mundgesundheitsberatung geht weit über eine informatorische Vermittlung von Hygienetechniken und geeigneten Ernährungsweisen hinaus und schließt vor allem die Notwendigkeit einer ausführlichen zahnärztlichen Motivationsarbeit ein. Je mehr die individuellen Erwartungen der Patienten berücksichtigt werden und ihnen dabei insbesondere die Möglichkeiten gegeben werden, auch emotionale Einwände frei zu äußern, werden die Patienten die zahnärztlichen Maßnahmen eher akzeptieren. Hierbei stellt der individuelle Zuschnitt auf die psychische und soziale Situation des einzelnen Patienten eine besondere Herausforderung dar. Wichtig sollte z.B. die Behandlungsangst erkannt und gegebenenfalls angesprochen werden, ihre Ursachen und Auslöser abgeklärt und Möglichkeiten für ihre Reduktion getroffen werden. Fragen und Probleme zur Zahngesundheit werden noch nicht zur Genüge an den Patienten herangetragen. So gibt es noch Unklarheiten über die Aufgaben der Zähne bezogen auf den Gesamtorganismus. Es fehlt noch das Verständnis für die Zusammenhänge mit anderen Organen und Organsystemen. Die Patienten sind gewillt, ihr Mund-und Zahngesundheitsverhalten im positiven Sinne zu verändern. Inwieweit die Realisierung dessen hundertprozentig erfolgt, ist eine andere Frage. Als Zahnärzte sollten wir jedoch hierbei alle mögliche Unterstützung gewähren.
- Freie Schlagwörter (DE)
- Einflussfaktoren, Bevölkerungsgruppen, Informations-Wissenslücken, Gesundheitsverhalten, psychische-soziale Situation, Behandlungsangst, Zahn- und Allgemeingesundheit
- Freie Schlagwörter (EN)
- Influencing factors, population groups, information-knowledge gaps, health behavior, psychological-social situation, treatment anxiety, dental and general health
- Klassifikation (DDC)
- 610
- Klassifikation (RVK)
- YP 2004
- GutachterIn
- Prof. Dr. rer. medic. habil. Hendrik Berth
- Univ. Prof. Dr. Katja Petrowski
- Den akademischen Grad verleihende / prüfende Institution
- Technische Universität Dresden, Dresden
- Version / Begutachtungsstatus
- publizierte Version / Verlagsversion
- URN Qucosa
- urn:nbn:de:bsz:14-qucosa2-941122
- Veröffentlichungsdatum Qucosa
- 19.11.2024
- Dokumenttyp
- Dissertation
- Sprache des Dokumentes
- Deutsch
- Lizenz / Rechtehinweis
CC BY 4.0- Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung und Problemstellung 2. Ansätze und Perspektiven der Forschung 3. Fragestellung und Zielsetzung 4. Material und Methode 5. Evaluation zum Zahngesundheitswissen 6. Diskussion 7. Zusammenfassung 8. Literaturverzeichnis 9. Fragebogen 10. Abbildungsverzeichnis 11. Inhaltsverzeichnis 12. Anhang