- AutorIn
- Mandy Sowa
- Kai Großmann
- Juliane Scholz
- Nadja Röber
- Stefan Rödiger
- Peter Schierack
- Karsten Conrad
- Dirk Roggenbuck
- Rico Hiemann
- Titel
- Der CytoBead-Assay – Eine neue Möglichkeit der multiparametrischen Autoantikörperanalytik bei systemischen Autoimmunerkrankungen
- Zitierfähige Url:
- https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:14-qucosa2-384698
- Übersetzter Titel (EN)
- The CytoBead assay – a novel kind of multiparametric autoantibody analysis in the diagnostics of systemic autoimmune diseases
- Quellenangabe
- Laboratoriumsmedizin = Journal of laboratory medicine Erscheinungsort: Berlin
Verlag: De Gruyter
Erscheinungsjahr: 2014
Jahrgang: 38
Heft: 6
Seiten: 309-317
ISSN: 0342-3026
E-ISSN: 1439-0477 - Erstveröffentlichung
- 2014
- Abstract (DE)
- Bei Verdacht auf Vorliegen einer systemischen Autoimmunerkrankung wird für die serologische Routinediagnostik ein Zwei-Stufen-Verfahren empfohlen. Zuerst werden Autoantikörpern (AAK) mittels sensitiver zellbasierter indirekter Immunfluoreszenz (IIF)-Teste bestimmt. Ein positives Ergebnis muss aufgrund der Möglichkeit von falsch-positiven Ergebnissen mit einem weiteren, spezifischen Test bestätigt werden. Dieses sukzessive Vorgehen ist notwendig, da zurzeit keine Assaytechnik die notwendigen Anforderungen an ein einstufiges Verfahren hinsichtlich Sensitivität und Spezifität erfüllt. Im Sinne einer effektiven AAK-Diagnostik kann heute schon eine simultane Bestimmung von mehreren AAK mittels multiparametrischer Bestätigungstests die Diagnosefindung im Vergleich zu konventionellen, monoparametrischen Tests wesentlich verkürzen. Jedoch erlauben die verfügbaren multiparametrischen AAK-Nachweismethoden nicht die Kombination von Screening- und Bestätigungstesten. Deshalb wurde basierend auf der digitalen Fluoreszenz mit der hier vorgestellten CytoBead Technologie ein neuer Ansatz entwickelt. Ziel war die Kombination der empfohlenen Stufendiagnostik bestehend aus sensitivem Screening und spezifischer Bestätigungsdiagnostik in einer Reaktionsumgebung und darüber hinaus die Möglichkeit der Adaption auf die serologische Diagnostik mehrerer Autoimmunerkrankungen. Durch a) die Nutzung von Standardglasobjektträgern, b) die Kombination von nativen zellulären oder Gewebesubstraten mit antigenbeladenen fluoreszierenden Mikropartikeln (Beads) in einer Reaktionsumgebung, c) die Möglichkeit der manuellen und automatischen Auswertung mittels IIF und d) die Erhebung von quantitativen Fluoreszenzmessergebnissen konnten die Nachteile der bisher bestehenden Testsysteme überwunden werden. Das neue Prinzip ist auf verschiedene multiparametrische AAK-Nachweise wie zum Beispiel die Bestimmung von antinukleären Antikörpern und AAK gegen entsprechende nukleäre und zytoplasmatische autoantigene Zielstrukturen anwendbar. Damit wurde weiterhin die Basis für die simultane AAK-Multiparameterbestimmung für die Serologie der Zöliakie und von ANCA-assoziierten systemischen Vaskulitiden geschaffen.
- Andere Ausgabe
- Link zum Artikel der zuerst in der Zeitschrift 'Laboratoriumsmedizin = Journal of laboratory medicine' erschienen ist
DOI: 10.1515/labmed-2014-0041 - Freie Schlagwörter (DE)
- Autoantikörper, Bestätigungsdiagnostik, indirekte Immunfluoreszenz, Mikropartikel, Multiparameterdiagnostik, Screening
- Freie Schlagwörter (EN)
- Autoantibodies, confirmatory diagnostics, indirect immunofluorescence, microparticles, multiparameter diagnostics, screening
- Klassifikation (DDC)
- 610
- Verlag
- De Gruyter, Berlin
- Version / Begutachtungsstatus
- publizierte Version / Verlagsversion
- URN Qucosa
- urn:nbn:de:bsz:14-qucosa2-384698
- Veröffentlichungsdatum Qucosa
- 18.06.2020
- Dokumenttyp
- Artikel
- Sprache des Dokumentes
- Deutsch
- Lizenz / Rechtehinweis